Kritik an den Modellen der Klimagerechtigkeit

Publiziert am 28. August 2011 von

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) stellt mit den Budget Approach ein internationales Ausgleichsmodell für einen gerechten Klimaschutz vor. Die Heinrich-Böll-Stiftung erweitert den Ansatz mit dem Greenhouse Development Rights Framework um das Leistungsprinzip. Beiden Modellen fehlt ein schlüssiges Umsetzungskonzept: Beide Modelle setzten auf Moral, weniger auf Recht. Die Ungleichverteilung von ökonomisch verwertbaren  (z.B.  produktiven Bewirtschaftungsflächen) und kostenfrei zugänglichen Umweltdienstleistungen (z.B. die CO2-Senken der Wälder) benachteiligt Entwicklungsländer. Kein Gesetz regelt den Transfer internationaler Umweltdienstleistung wie der CO2-Sequestrierung. Wer soll…

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