Die Natur spricht

Publiziert am 20. Oktober 2014 von
The Ocean

Die Natur braucht keine Menschen. Menschen brauchen Natur. Mit den kraftvollen Stimmen von Julia Roberts, Harrison Ford, Kevin Spacey, Edward Norton, Penélope Cruz und Robert Redford verbreitet die US-Umweltschutzorganisation Conservation International (CI) diese Botschaft in fünf Videospots. Umweltschutz hat häufig ein Kommunikationsproblem: Wie lassen sich langfristige Maßnahmen für den Erhalt unserer Ökosysteme wirksam vermitteln? Kurzfristige Errungenschaften erscheinen uns immer attraktiver, als abstrakte generationsübergreifende Projekte wie der Klimaschutz. Das Systemische verliert sich im Handgemenge von Kleintätigkeiten, das Ästhetische vergraut der Alltag….

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Grüße aus der Katastrophe

Venedig gibt es nicht mehr. Vielmehr ist London nun zur Wasserstadt geworden. Merkwürdig friedlich ist diese Bild inspiriert von den Fotos des durch Hurrikane Katrina überfluteten New Orleans. Das Bild zeigt einen Wasserstand von 7,2 Meter – das ist der Punkt, an dem die Dämme der Themse überschwemmt werden (© Robert Graves and Didier Madoc-Jones, aerial photograph by Jason Hawkes).

Wie sieht unsere Zukunft aus? Es fällt schwer zu sagen, was nächstes Jahr ist. Wie sollen wir da bloß über das Jahr 2050 oder 2100 nachdenken. Unvorstellbar! Unvorstellbar? Eine Ausstellung in London zeigt uns, wie sie aussieht: Die Zukunft. Wenn wir nicht handeln und etwas gegen den Klimawandel unternehmen. Robert Graves und Didier Madoc Jones schicken uns Postkarten aus der Zukunft – London 2100. Die Ausstellung Postcards From the Future setzt traditionelle Touristenmotive in eine verwandelte Welt. Die britische Hauptstadt in…

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Geschichten statt Katastrophen

Zeitungen verkünden das Ende der Welt, Fernsehsendungen warnen davor, dass der Meeresspiegel steigt, das Klima sich erwärmt, die Ressourcen ausgehen, das Eis der Pole schmilzt und Naturkatastrophen in Zukunft zur Tagesordnung gehören. Und wir? Wir leben trotzdem weiter. Unter dem Bombardement der schlechten Nachrichten wächst entweder das schlechte Gewissen oder der Grad der Abstumpfung – oder beides. Der erhobene Zeigefinger, der permanent auf die Uhr zeigt und (übrigens schon seit 40 Jahren…) „Fünf vor Zwölf!“ ruft ist offenbar kein Mittel,…

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