Utopie oder Dystopie? Interaktives Video zeigt zwei Wege in die Zukunft

Publiziert am 5. Oktober 2015 von

Warum interessiert uns die Zukunft im Alltag so wenig? Mit einem interaktiven Video regt eine Schwedische Firma das Bewusstsein für weitsichtiges Handeln an.

Zukunftvideo

Entscheidungen, die wir heute treffen, beeinflussen das Leben in der Zukunft. Auch wenn uns die Konsequenzen bewusst sind, fällt es uns schwer mit Weitblick zu handeln. Mit einem interaktiven Video zeigt die Schwedische Pension Management Firma SPP, wie eine utopische und dystopische Welt aussehen könnte – je nachdem, wie wir heute handeln. Das Video spielt im Jahr 2045 und skizziert typische Alltagssituationen: das morgendliche Zähneputzen im Bad, eine Nachrichtensendung, ein Kindergeburtstag, Verkehr. Während der Film läuft, können die Zuschauer mit Hilfe eines Schiebers zwischen der Ansicht der utopischen und dystopischen Zukunft wählen. Auch die musikalische Stimmung ändert sich. Die Kampagne hat M&C Saatchi Stockholm entwickelt und umgesetzt.

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Bisher ist es wenigen Ideen gelungen, unsere derzeitigen Wahlmöglichkeiten in eine größere Zukunftsaussicht zu stellen. Studien und Szenarien sind etwas für Experten, die meisten Menschen verstehen sie kaum. Zudem haben sie wenig mit persönlichen Entscheidungen zu tun. Das Videoprojekt schafft es in einfacher Weise, die Konsequenzen unserer Entscheidungen zu demonstrieren: Fossile oder erneuerbare Energie? Gift und Gene oder ökologisch-nachhaltige Landwirtschaft? Autos oder intelligente Mobilitätsstrukturen? Die Weichen für unsere Zukunft stellen wir jetzt.

Hanno Groth

Hanno Groth

Hanno Groth schreibt für Gradmesser über Kommunikation in der Netzwelt, Geschichten aus der Zukunft und den Wandel in unserer Gesellschaft.
Hanno Groth

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